Ich denke, also bin ich.

Über den Autor

Hier erfährst du einiges über meine Suche nach Wahrheit: Wie sehe ich die Welt? Was glaube ich? Warum glaube ich es? Wieso gerade die Bibel? Und warum diese Website?

Wer bin ich?

Ich denke, also bin ich – so formulierte es René Descartes. Wenn es die Frage nach dem Selbst gibt, dann gibt es auch einen Träger dieser Gedanken, und dieser Träger bin Ich. Ich bin demnach keine Illusion. Also kann ich die Welt, die ich durch meine Sinne wahrnehme, als meine Realität bezeichnen. Mein logisches Verständnis dieser Realität und der darin gültigen Kausalität sagt mir, dass weder ich noch das Universum durch einen Zufall zu existieren begonnen haben. Da Materie grundsätzlich leblos ist, besteht mein Dasein wohl nicht nur aus einer Anhäufung materieller, neurobiologischer Prozesse im Gehirn eines Körpers. Ich tendiere zu der Annahme, dass "ich" eine Mischung aus geistigen und materiellen Größen bin. Jedenfalls bin ich im Gegensatz zu Eichhörnchen oder Steinen in der Lage, kreativ zu denken und mich selbst zu reflektieren. Irgendetwas in mir "beobachtet" meine eigenen Gedanken und beurteilt meine Sinneseindrücke. (Man nennt das Metakognition.) Dieses mysteriöse Ding, man mag es Seele oder Geist nennen, scheine ich zu sein.

Die meisten Menschen nennen mein körperliches Dasein übrigens Xan. Dieses Pseudonym hat keine tiefgründige Bedeutung und dahinter steckt auch kein lustiges Ereignis. Es ist einfach nur ein Deckname fürs Internet. Ende der Geschichte.

Viel quälender ist die Frage: Wie kam es dazu, dass wir ein Bewusstsein haben und in diesem großen Beziehungsgefüge stecken, das wir "Welt" nennen? Da sehe ich auf jeden Fall die Notwendigkeit einer geistigen (immateriellen) Instanz, die mir selbst und dem ganzen Rest des Lebens den Anstoß gegeben hat. Um es mit anderen Worten zu sagen: Ich glaube, dass wir alle Geschöpfe eines allmächtigen Gottes sind. Und ich für meinen Teil will existieren; somit bin ich diesem Gott zu Dank verpflichtet.

Was mache ich?

Die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens beschäftigt mich von Jugend an. Irgendetwas treibt mich an, meine Bestimmung im Leben zu finden. Also habe ich begonnen, alle möglichen Weltanschauungen (inklusive dem Christentum mit all seinen spannenden Ausprägungen) kennenzulernen und zu hinterfragen. Obwohl ich keiner bestimmten Konfession oder Kirche angehöre, fühle ich mich überall dort wohl, wo man als Querdenker akzeptiert wird und nach dem Willen Gottes fragt.

"Und er [Gott] hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; ..."
– Paulus von Tarsus, Apostelgeschichte 17, 26-28 (Luther-Übersetzung)


Meine Suche nach Wahrheit

Mich interessiert alles, was mit den existenziellen Fragen des Universums zu tun hat: Philosophie, Geschichte, Theologie, Mythologie, Astronomie, et cetera. Leider hab' ich mir bis jetzt keinen Doktortitel leisten können, aber mit den Jahren kann man sich auch so einiges anlesen. Meine Gedanken und bescheidenen Erkenntnisse will ich natürlich nicht für mich behalten, und deshalb gibt es diese Website.

Erfahrungsgemäß stellt bei der Suche nach der Wahrheit die eigene Kurzsichtigkeit das größte Hindernis dar. Religiöse Menschen sind häufig derart vom eigenen Glauben überzeugt, dass in ihren Augen jede andere Weltanschauung grundsätzlich falsch ist. Umgekehrt reagieren viele Atheisten und Agnostiker erstaunlich aggressiv gegenüber jeder Art von Gottesvorstellung. Beide haben recht geringe Chancen, die Dinge zu begreifen, wie sie wirklich sind.

Wenn wir uns den großen Fragen des Lebens mit einer vorgefertigten, subjektiven Meinung nähern, werden wir stets nur die Antworten finden, die wir finden wollen. Wer aufrichtig die Wahrheit sucht, darf deshalb nie aufhören, die eigene Überzeugung in Frage zu stellen. Das bedeutet, dass ein Weltbild auch mal zerbrechen kann. Schmerzlich, aber diesen Preis will ich gerne bezahlen. Ich möchte die Wahrheit kennen, egal wie angenehm oder unangenehm sie ist. In meinen Texten beanspruche ich somit keineswegs Vollständigkeit oder endgültige Richtigkeit. Aber es ist der aktuelle Stand meiner Suche.

"Ich bin nur ein einfacher Mann, der versucht, seinen Weg im Universum zu gehen."
– Jango Fett im Film "Star Wars Episode II: Attack of the Clones"


Mein Glaube

Ich gehe davon aus, dass es in Bezug auf Gott nur eine endgültige Wahrheit gibt. Die oft getätigte Aussage, jeder Mensch solle "seinen eigenen Glauben leben", halte ich für fatal irreführend. Es können nicht alle Weltanschauungen richtig liegen, wenn sie sich gegenseitig widersprechen. Ich denke, dass die Bibel im Gegensatz zu vielen anderen "heiligen Schriften" ein äußerst authentisches, realitätsnahes Bild von Gott und den Menschen zeichnet und bin davon überzeugt, dass wir darin die Wahrheit finden können. In ihren zentralen Aussagen hebt sich die Bibel ganz klar von den meisten anderen Gottesvorstellungen ab. Diese biblischen Grundsätze würde ich wie folgt formulieren:

Einst schuf der allmächtige Gott ein harmonisches, „sehr gutes“ Ökosystem, in dem die Menschheit im Einklang mit der Natur lebte (Genesis 1,31). In dieser ersten Schöpfung herrschten hervorragende Lebensbedingungen (Genesis 2,16), sie war wild, abenteuerlich (Hiob 40,15-32), aber auch vergänglich (2. Korinther 4,18), sodass jeder Atemzug als wertvolles Geschenk des Schöpfers wahrgenommen werden konnte. Gott hat sich mit seinem Namen JHWH (Jahwe / Jehova) zu erkennen gegeben und Beziehung zu seinen Geschöpfen gesucht (Genesis 3,9). Leider neigen Menschen dazu, der göttlichen Güte zu misstrauen. Wir wissen doch selbst, was gut für uns ist! Aber indem wir uns von Gott unabhängig machen, müssen wir selbst für unsere Sicherheit sorgen – und damit einher kommt die Angst, das eigene Glück zu verlieren. Plötzlich müssen wir uns durchsetzen, aufrüsten, verteidigen! Diese tiefe Angst führt wie eh und je zu Egoismus und Habgier und bringt die Schöpfung katastrophal aus dem Gleichgewicht. Indem wir uns Gott entziehen, dem Ursprung und Bewahrer allen Lebens, verlieren wir das Paradies. Das ist sehr knapp formuliert die ganze Dramatik unserers Daseins.

Der einzige Weg, die Beziehung zu unserem Schöpfer wiederherzustellen, führt über den Gottessohn Jeshua (Jesus Christus). Warum? Weil er selbst zu einem Sterblichen wurde und uns von Mensch zu Mensch Gottes Charakter und seine Liebe beweisen konnte. Arme und Schwache nahm er auf; den Mächtigen und Unterdrückern begegnete er mit feuriger Kritik. Meisterhaft nahm er den Menschen ihre Ängste und führte ihnen vor Augen, dass Gott nach unserem diesseitigen Lebenslauf eine unendlich viel bessere, ewige Schöpfung mit einem Platz für jeden von uns geplant hat (Johannes 16,33). Nur im Vertrauen darauf ist es möglich, angstfrei zu leben, und nur in dieser Freiheit können wir unseren Mitmenschen wirklich barmherzig begegnen. Das ist der Weg.

Aufgrund seiner Ansichten wurde Jeshua brutal hingerichtet. Selbst unter schlimmster Folter nahm er keines seiner Worte zurück, sondern lebte seine Lehre radikal zu Ende. Er sah nicht den Hass seiner Peiniger, sondern die tiefe Angst und Unsicherheit in ihren Herzen, und stieß den Schrei aus, der durch die Jahrtausende hallt: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23,34). Der Gottessohn verreckte elendig, doch nach drei Tagen – als wolle der Schöpfer seine Signatur unter Jeshuas Leben setzen – erweckte er ihn vom Tod zu einem unvergänglichen, völlig neuartigen Leben. Nun ist sein Leben Beispiel und Beweis dafür, dass nur durch Vergebung der Weg zurück ins Paradies möglich ist. Ob Kinderschänder, Kriegsverbrecher oder Lügenbold: Gott wird unsere Schuld vergeben, wenn wir untereinander vergeben (Matthäus 6,14+15). Denn schuldig geworden sind wir alle.

Es ist an uns, diese Aussagen mit einem ehrlichen, demütigen Herzen zu überprüfen. An der Geschichte vom menschgewordenen Gottessohn scheiden sich die Geister. Traust du dich, wie der römische Statthalter Pontius Pilatus vor über 2000 Jahren, zu fragen: "Quid est veritas?"Was ist Wahrheit?

Die Bibel als Grundlage

Warum denke ich, dass in der Bibel die Wahrheit steht? Nun, die Bibel behauptet derart kompromisslose Dinge, dass wir sie entweder akzeptieren oder ablehnen müssen. Einmal gelesen, zwingt sie uns zu einer Entscheidung. Da gibt es nur Schwarz oder Weiß. Aber statt widerlegt zu werden, bestätigen sich die gewagten Aussagen der Heiligen Schrift wieder und wieder. Die Bibel enthält die genauste und am weitesten in die Vergangenheit reichende Chronologie der Weltgeschichte. Ihre tiefgehende Ideologie übertrifft jede menschliche Weisheit. Ihre Aussagen über Städte und Völker werden von der Archäologie verblüffend genau bestätigt. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das menschliches Handeln so treffend beschreibt. Wenn ein Buch von Gott ist, dann die Bibel.

Für Bibel-Zitate verwende ich meistens die revidierte Elberfelder Bibel, da sie von allen halbwegs verständlichen deutschen Übersetzungen dem hebräischen, aramäischen oder griechischen Originaltext am nähesten kommt. Wenn ich zum besseren Textverständnis Worte eingefügt habe, sind die mit [eckigen] Klammern gekennzeichnet. Der gesamte Bibel-Text kann übrigens auf Bibleserver.com total kostenlos nachgelesen werden.

Ich wünsche viel Freude und ein offenes Herz beim Lesen!

Kontakt

Kontaktieren kannst du mich gerne per Mail an info(at)lightwish.de.